SAP - Abfindungen bei Beschäftigten beliebt

Montag, 20. April 2009 13:27
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WALLDORF - Der deutsche Hersteller von Business-Software-Produkten, die SAP AG (WKN: 716460), hat mit ihren Abfindungsangeboten offenbar den Nerv der wechselwilligen Belegschaft getroffen. Wie die Wirtschaftswoche berichtet, wollen 350 Mitarbeiter in der Zentrale und 448 Mitarbeiter innerhalb der AG das Angebot zur Abfindung annehmen, insgesamt also 798 Beschäftigte.
Das stellt SAP nun vor das Problem, das in Deutschland eigentlich nur 640 Stellen gestrichen werden sollten. Und so heißt es bereits, dass knapp 50 der Abwanderungswilligen im Konzern bleiben sollen, da sie als unabkömmlich gelten. Dennoch möchte SAP nicht ausschließen, mehr Mitarbeiter gehen zu lassen als urspünglich angegeben wurde.

Im Januar 2009 hatte der führende deutsche Softwarehersteller SAP AG bekannt gegeben, Einsparungen vorzunehmen und in diesem Zusammenhang auch Arbeitsplätze abzubauen. Weltweit sollen rund 3.000 Stellen wegfallen. Im Februar dieses Jahres lag die Zahl der Arbeitsplätze, die nicht durch eine natürliche Fluktuation wegfallen würden, bei rund 460 in Deutschland. Ab dem Jahr 2010 rechnet SAP mit Einsparungen durch die Stellenkürzungen zwischen 300 Mio. bis 350 Mio. Euro im Jahr. Weiterhin plant SAP, Verbindlichkeiten auf Kosten der Liquidität abzubauen. Das ehemalige Ziel, die Liquidität auf den Stand vor der Übernahme des US-Softwareunternehmens Business Objects zu bringen, wurde damit ab dem Februar dieses Jahres nicht weiter verfolgt. Stattdessen will SAP nun über eine Liquiditätsreserve von mindestens 1,5 Mrd. Euro verfügen. In 2007 lag die Liquidität von SAP bei rund zwei Mrd. Euro, in den Vorjahren sogar teilweise bei rund drei Mrd. Euro. (erw/rem)

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