Regulierung für den deutschen Mobilfunkmarkt?

Montag, 19. Juni 2006 00:00

MÜNCHEN – E-Plus, die deutsche Mobilfunktochter der niederländischen KPN (WKN: 984959<KPN.FSE>), hat die Bundesnetzagentur aufgefordert, für mehr Chancengleichheit auf dem deutschen Mobilfunkmarkt zu sorgen. Nachdem in der jüngeren Vergangenheit Gespräche mit der Telekom-Tochter T-Mobile gescheitert sind, soll nun eine Einigung durch eine zentrale Regulierung geschaffen werden.

Bei der Aufforderung geht es E-Plus um die Gebühren, die Anbieter für abgehende Gespräche an Wettbewerber zahlen müssen. Bislang gibt es hierzu keine Regelung zwischen den einzelnen Anbietern auf dem deutschen Mobilfunkmarkt. Die kleineren Anbieter O2 und E-Plus erhalten derzeit 12,4 Cent pro Minute, wenn aus dem Netz eines anderen Mobilfunkanbieters in ihr Netz angerufen wird. Die zwei großen Anbieter auf dem deutschen Mobilfunkmarkt, Vodafone und T-Mobile, erhalten elf Cent je Minute. Die Differenz zwischen den großen und den kleinen Anbietern ist der KPN-Tochter jedoch nicht hoch genug.

In der Vergangenheit hatten sich die vier Branchenvertreter immer intern über die Gebühren geeinigt. Die Bundesnetzagentur agierte hier nur als Impulsgeber, so dass der deutsche Mobilfunkmarkt bislang als nicht reguliert gilt.

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