Regulierung: Düstere Aussichten für Österreichs Mobilfunker

Mittwoch, 22. April 2009 11:45
Telekom Austria

WIEN - Schlechte Nachrichten gibt es für österreichische Mobilfunkunternehmen wie Mobilkom, ein Tochterunternehmen der Telekom Austria AG (WKN: 588811). In einer Sitzung am letzten Wochenende hat die Telekom-Controll-Kommission (TKK) neue Terminierungsentgelte für den Mobilfunk- und Festnetzbereich festgelegt. 

Demnach erhalten alle Mobilfunknetzbetreiber für die Zustellung eines Sprachrufes in das eigene Netz rückwirkend ab 1. Juli 2008 5,72 Cent pro Minute und ab dem 1. Januar 2009 4,5 Cent pro Minute. Die deutlich geringeren Entgelte seien auf Kostensenkungen zurückzuführen. Als Gründe führte die TKK das große Wachstum von mobilen Sprachminuten bei allen Netzbetreibern sowie die vermehrte erfolgreiche Nutzung mobiler Breitbandangebote an. Ab 2009 bis zum Jahr 2011 erfolge dann eine Senkung der Terminierungsentgelte auf 2,01 Cent je Minute für ausgewählte Anbieter. 

Betroffen davon seien die Unternehmen Mobilkom, T-Mobile, Orange und Hutchison, die von der TKK als Anbieter mit beträchtlicher Marktmacht gesehen werden. Daher würden diesen spezielle Verpflichtungen in den Bereichen Nichtdiskriminierung, Zusammenschaltung, Veröffentlichung eines Standardangebotes hinsichtlich der Mobilterminierungsleistung sowie eine Verpflichtung zur Kostenorientierung auferlegt. Die Verpflichtung zur Kostenorientierung der Mobilterminierungsentgelte wurde aufgrund der oben angeführten Kostendegression für alle Betreiber in Form einer schrittweisen halbjährlichen Absenkung der jeweiligen Entgelte ("Gleitpfad") von 4,5 Cent auf 2,01 Cent (ab 1.Januar 2011) operationalisiert. 

Meldung gespeichert unter: Telekom Austria

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