Regulierer legt Preise für weiteren Breitbandausbau in Deutschland fest

Montag, 29. März 2010 10:31
BREKO

Bonn, 29. März 2010 – Die Bundesnetzagentur hat mit der Entscheidung über NGA-Vorprodukte (Next Generation Access) die Entgelte für den Zugang zur Anschlussinfrastruktur der Deutschen Telekom AG festgelegt. Mit dem Entscheid regelt die Behörde die Preise für den Zugang zu den Kabelkanälen zwischen Kabelverzweiger und Hauptverteiler sowie den Zugang am und in die Multifunktionsgehäuse (MFG). Diese NGA-Vorprodukte des Ex-Monopolisten sind für die alternativen Netzbetreiber dringend erforderlich. Denn für eine hochbitratige Anbindung von Haushalten ist es technisch erforderlich, die Schnittstellen der Übertragungstechnik näher an die Kunden heranzurücken, damit die hohen Geschwindigkeiten der Breitbandnetze nicht auf den letzten Metern zum Endkunden verloren gehen.

Der BREKO begrüßt, dass die Bundesnetzagentur bei der getroffenen Entscheidung für NGA-Vorprodukte nicht den deutlich zu hohen Preisforderungen der Telekom gefolgt ist. Bislang hatte die Behörde nur die technischen Zugangsbedingungen festgelegt. Mit der Preisentscheidung stehen nun auch die kommerziellen Bedingungen fest. Ob auf Basis dieser Preise nun auch wirklich ein Investitionsanreiz für die Wettbewerbsunternehmen gesetzt worden ist, muss nun rasch überprüft werden.

Meldung gespeichert unter: BREKO

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