Rechtsstreit: Qimonda verdoppelt Milliarden-Forderungen an Infineon

DRAMs

Freitag, 15. Juni 2012 19:10
Infineon Technologies Unternehmenslogo

BEIJING (IT-Times) - Seit Beginn des Jahres 2012 stehen Forderungen des Insolvenzverwalters des ehemaligen Infineon-Tochterunternehmens Qimonda im Raum. Nachdem Infineon ankündigte, den Forderungen nicht nachkommen zu wollen, erhöhte nun der Insolvenzverwalter der Qimonda AG seinen Zahlungsantrag und strapaziert somit die Kompromissbereitschaft der Infineon AG.

Qimonda wurde als Tochtergesellschaft von Infineon im Jahr 2006 gegründet. Infineon überführte die Geschäftsfelder DRAM-Chips und Nanochips in die damals neu gegründete Qimonda AG. Nachdem das Unternehmen im August 2006 an die Börse ging, stellte es 2009 einen Insolvenzantrag. Nun erhöhte der Insolvenzverwalter über das Vermögen der Qimonda AG beim Landgericht München im Rahmen des Rechtsstreits über die angebliche wirtschaftliche Neugründung der Qimonda AG seinen Zahlungsantrag auf 3,35 Mrd. Euro. Zuvor bezifferte er die Forderungen auf rund 1,71 Mrd. Euro. Offiziellen Angaben zufolge habe die Infineon AG (WKN: A1JJSN) lediglich 305 Mio. Euro Rückstellungen gebildet, um gegen das Qimonda-Risiko abgesichert zu sein. Das Unternehmen kündigte jedoch eine Neubewertung dieses Betrages an.

Meldung gespeichert unter: Infineon Technologies

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