Rambus zieht vor Gericht gegen Micron den Kürzeren

Montag, 12. Januar 2009 09:25
Rambus

LOS GATOS - Eine herbe Schlappe musste der US-Speicherchipentwickler Rambus (Nasdaq: RMBS, WKN: 906870) vor einem US-Gericht einstecken. Ein US-Bezirksgericht entschied gegen Rambus und für Micron, nachdem es das Gericht als erwiesen ansah, dass Rambus Dokumente und Beweise vernichtet habe.

Dadurch sei die Patentklage, die das Unternehmen gegen dem DRAM-Hersteller Micron erhoben habe, nicht mehr durchsetzbar. Die US-Richterin Sue Robinson wählte in ihrer Urteilsverkündigung und Begründung eine ungewöhnlich deutliche Sprache, die sich gegen die Vorgehensweise von Rambus richtet. Demnach habe Rambus ab 1998 wissentlich Dokumente im Rahmen der neuen Firmenpolitik zerstört, so die Richterin. Rambus hätte jedoch wissen müssen, dass diese Dokumente später von materieller Bedeutung sein könnten, so die US-Richterin.

Meldung gespeichert unter: Rambus

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