Rambus: Verfahren verloren - minus 32 Prozent

Freitag, 16. März 2001 11:04

Rambus Inc. (NASDAQ: RMBS <RMBS.NAS> , WKN: 906870 <RMB.FSE> ): Rambus zählte mit minus 32 Prozent am gestrigen Handelstag zu den Hauptverlierern an der Nasdaq. Grund für die Kursverluste war eine Meldung, wonach das Unternehmen eine eingereichte Klage wegen Patentrechtverletzungen verloren hat. Analysten gehen davon aus, das dies Einfluss auf die Lizenzgebühren des Unternehmens haben wird. Lizenzgebühren sind einer der wichtigsten Einnahmequellen des Unternehmens. Das Unternehmen hat die Meldung jedoch als verfrüht bezeichnet, da noch keine endgültige Entscheidung getroffen wurde. Rambus entwickelt, lizenziert und vermarktet Hochgeschwindigkeits-Chipschnittstellen, die der Verbesserung der Leistung von Computersystemen dienen. Das Unternehmen lizenziert Halbleiterhersteller zur Produktion und zum Verkauf von Speicherchips in Verbindung mit der Rambus Schnittstellentechnologie.

Die Aktien von Rambus, welche eine Technologie zur Leistungssteigerung im Performancebereich der Speicherchiptechnologie entwickelt haben, fielen um 11,26 Dollar auf 24,09 Dollar. Damit zählte die Aktie zu dem zweitgrößten Verlierer an der Nasdaq. Die Aktie erreichte den tiefsten Stand seit Februar 2000, nachdem das Unternehmen im Juni 2000 noch bei 127 Dollar notierte. Brokerage SG Cowen hat am Donnerstag berichtet, dass es zu einer Vorentscheidung gekommen sein, bei der der verhandelnde Richter die Reichweite der Patente gegenüber dem Konkurrenten Infineon eingeschränkt hatte. Cahners' Electronic News hat bereits am Mittwoch ähnlich berichtet. Auch hier stand die Beschneidung der Reichweite der Patentrechte von Rambus im Vordergrund. Die Entscheidung würde hauptsächlich die Lizenz-Einnahmen im Bereich der SDRAM- und der DDR-Technologie senken.

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