Rambus unterliegt bei Patentklage

Montag, 7. Mai 2001 11:52

Der Chipdesigner Rambus (Nasdaq: RMBS<RMBS.NAS>, WKN: 906870<RMB.FSE>) musste vor einem US-Gericht am Freitag eine Schlappe einstecken. Die Richter sahen in drei Fällen keine Patentverletzung von Infineon. Rambus hat bereits angekündigt in Revision zu gehen. Für Rambus steht viel auf dem Spiel. Der Chipdesigner hat alle großen Hersteller von Speicherchips auf Zahlung von Patentgebühren verklagt. Das Unternehmen hatte zunächst in einer Arbeitsgruppe mit allen Hersteller zusammengearbeitet, um einen neuen Standard zu entwickeln. Rambus hatte sich dann aber aus der Arbeitsgruppe zurückgezogen und daraufhin Klagen gegen alle Speicherchiphersteller eingereicht. In mehreren Fällen haben sich die Chiphersteller mit Rambus auf Zahlung von Gebühren geeinigt. In anderen Fällen – wie bei Infineon, Hyundai und Micron Technologies – steht eine Gerichtsentscheidung noch aus.

Daher ist eine Signalwirkung des Richterspruchs wahrscheinlich. Sollte sich Rambus in diesem Fall nicht durchsetzen können, dann könnten die Zukunftsaussichten des Unternehmens recht düster aussehen. Diejenigen Speicherchiphersteller, die bereits an Rambus zahlen, könnten es sich anders überlegen und die Erfolgsaussichten der Verfahren von Micron Technologies und Hyundai steigen.

© IT-Times 2016. Alle Rechte vorbehalten.

Unternehmen / Branche folgen
Unsere Nachrichten auf Ihrer Website

Sie haben die Möglichkeit, mit unserem Webmaster-Nachrichten-Tool die Nachrichten von IT-Times.de kostenlos auf Ihrer Internetseite einzubauen.

Zugeschnitten auf Ihre Branche bzw. Ihr Interesse.

Unternehmen / Branche folgen
Unsere Nachrichten auf Ihrer Website

Sie haben die Möglichkeit, mit unserem Webmaster-Nachrichten-Tool die Nachrichten von IT-Times.de kostenlos auf Ihrer Internetseite einzubauen.

Zugeschnitten auf Ihre Branche bzw. Ihr Interesse.

Folgen Sie IT-Times auf ...