Qualcomm setzt koreanische Handyhersteller unter Druck

Freitag, 12. März 2004 16:51
Qualcomm

Qualcomm Inc. (Nasdaq: QCOM; WKN: 883121): Der CDMA-Monopolist Qualcomm ist von der koreanischen Industrie erneut in das Kreuzfeuer der Kritik geraten. Handyhersteller wie Samsung Electronics (WKN: 881823) und LG Electronics werden von Qualcomm nicht wie vereinbart mit CDMA-Mobilfunkchips beliefert. Qualcomm habe zu Lasten der Hersteller nur zwischen 70 und 80 Prozent der bestellten Menge an Chips ausgeliefert.

Die Korea Times sagte unter Berufung auf Experten, dass Samsung seine Produktionsziele im Januar und Februar wegen der Knappheit nicht habe erfüllen können. Der nach Umsatz zweitgrößte Handyhersteller weltweit verweigerte jedoch eine Stellungnahme. Die Lage sei für kleinere Gerätehersteller noch schlimmer, da Qualcomm die Bestellungen nur zur Hälfte erfülle und die Lieferzeiten teilweise über 15 Wochen lägen. Das größte Problem sei, dass keiner der Gerätehersteller sich bei Qualcomm beschweren wolle, um nicht von der Kundenliste des Monopolisten gestrichen zu werden.

Meldung gespeichert unter: Code Division Multiple Access (CDMA)

© IT-Times 2016. Alle Rechte vorbehalten.

Unternehmen / Branche folgen
Unsere Nachrichten auf Ihrer Website

Sie haben die Möglichkeit, mit unserem Webmaster-Nachrichten-Tool die Nachrichten von IT-Times.de kostenlos auf Ihrer Internetseite einzubauen.

Zugeschnitten auf Ihre Branche bzw. Ihr Interesse.

Unternehmen / Branche folgen
Unsere Nachrichten auf Ihrer Website

Sie haben die Möglichkeit, mit unserem Webmaster-Nachrichten-Tool die Nachrichten von IT-Times.de kostenlos auf Ihrer Internetseite einzubauen.

Zugeschnitten auf Ihre Branche bzw. Ihr Interesse.

Folgen Sie IT-Times auf ...