Qualcomm: Gewinn schrumpft um 22 Prozent - Ausblick enttäuscht

Freitag, 7. November 2008 09:42
Qualcomm

SAN DIEGO - Der US-Mobilfunkchiphersteller und CDMA-Spezialist Qualcomm (Nasdaq: QCOM, WKN: 883121) muss im abschließenden vierten Fiskalquartal 2008 einen deutlichen Gewinnrückgang hinnehmen, obwohl das Unternehmen sein Lizenzabkommen mit der finnischen Nokia erneuern konnte. Gleichzeitig revidiert Qualcomm seinen Ausblick für das anstehende Fiskaljahr 2009 nach unten.

So verzeichnete Qualcomm im jüngsten Quartal einen Umsatzsprung um 45 Prozent auf 3,33 Mrd. US-Dollar, nach Einnahmen von 2,31 Mrd. Dollar im Jahr vorher. Die jüngsten Umsatzzahlen beinhalten allerdings Sonderzahlungen durch Nokia in Höhe von 560 Mio. Dollar im Zusammenhang mit dem beigelegten Lizenzstreit. Im Rahmen des 15 Jahre laufenden Abkommens erhielt Qualcomm im Oktober eine erste Zahlung in Höhe von 2,5 Mrd. Dollar, so das Unternehmen.

Der Gewinn schrumpfte dabei allerdings im jüngsten Quartal um 22 Prozent auf 878 Mio. Dollar oder 52 US-Cent je Aktie, nach einem Plus von 1,13 Mrd. Dollar oder 67 US-Cent je Aktie in der Vorjahresperiode. Qualcomm führt den Gewinnrückgang nicht zuletzt auf Verluste im Zusammenhang mit Investments zurück. Ausgenommen etwaiger Sonderbelastungen konnte Qualcomm einen Nettogewinn von 63 US-Cent je Aktie realisieren und damit die Markterwartungen leicht übertreffen. Analysten hatten zunächst mit Einnahmen von 2,86 Mrd. Dollar sowie mit einem Nettogewinn von 60 US-Cent je Aktie gerechnet.

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