Qimonda: Sachsen und Infineon befinden sich im Clinch

Montag, 8. Dezember 2008 10:56
QimondaAG.gif

MÜNCHEN / DRESDEN - Sucht man aktuell auf der Internetseite des Wirtschaftsministeriums Sachsen nach dem Speicherchip-Hersteller Qimonda (WKN: A0KEAT), so werden einem in erster Linie Erfolgsmeldungen aus der Vergangenheit angezeigt. Den Erfolg mag man Qimonda im Ministerium sicherlich wünschen, auch wenn das Verhältnis zwischen dem Ministerium und der Qimonda-Muttergesellschaft Infineon mittlerweile deutlich abgekühlt ist.

Sachsens Wirtschaftsminister Thomas Jurk fordert von Infineon, Verantwortung für Qimonda zu übernehmen und konstruktive Vorschläge zum Fortbestand der Tochtergesellschaft zu entwickeln. Damit einher geht auch die Forderung nach einer Finanzspritze für Qimonda. Das wiederum sieht man bei Infineon anders und stellt dafür - auch angesichts der eigenen Situation - keine Mittel bereit. Wie es in der Süddeutschen Zeitung heißt, sei es nicht zu verantworten, den angeschlagenen Speicherchiphersteller finanziell zu unterstützen, da die Mittel begrenzt sind und an anderer Stelle verantwortungsvoller eingesetzt werden können.

Meldung gespeichert unter: Qimonda

© IT-Times 2016. Alle Rechte vorbehalten.

Unternehmen / Branche folgen
Unsere Nachrichten auf Ihrer Website

Sie haben die Möglichkeit, mit unserem Webmaster-Nachrichten-Tool die Nachrichten von IT-Times.de kostenlos auf Ihrer Internetseite einzubauen.

Zugeschnitten auf Ihre Branche bzw. Ihr Interesse.

Unternehmen / Branche folgen
Unsere Nachrichten auf Ihrer Website

Sie haben die Möglichkeit, mit unserem Webmaster-Nachrichten-Tool die Nachrichten von IT-Times.de kostenlos auf Ihrer Internetseite einzubauen.

Zugeschnitten auf Ihre Branche bzw. Ihr Interesse.

Folgen Sie IT-Times auf ...