ProSiebenSat.1: Werbekrise sorgt für Verlust

Donnerstag, 5. November 2009 10:36
ProSiebenSat.1 Media

UNTERFÖHRING (IT-Times) - Die ProSiebenSat.1 Media AG (WKN: 777117) veröffentlichte heute die Kennzahlen für das dritte Quartal 2009. Dabei litt die Sendergruppe weiterhin unter der schwierigen Entwicklung des Werbemarktes.

Der Umsatz des dritten Quartals 2009 summierte sich auf  559,4 Mio. Euro und lag damit um 7,9 Prozent unter dem Vorjahreswert. Sämtliche Vorjahresergebnisse wurden dabei um den Wert von CMore bereinigt. Die operative Marge konnte um 1,6 Prozentpunkte auf 16,9 Prozent verglichen mit 2009 gesteigert werden. Hinsichtlich des Recurring-EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) wurde ein Wert von 94,4 Mio. Euro ausgewiesen (Vorjahr: 92,7 Mio. Euro). Das Finanzergebnis von ProSiebenSat.1 wurde mit minus 48,5 Mio. Euro angegeben und lag damit, ebenso wie der Vorjahreswert von minus 78,9 Mio. Euro, weit in den roten Zahlen. Es wurde ein Periodenergebnis von minus 12,7 Mio. Euro erwirtschaftet (2008: minus 10,7 Mio. Euro). Je Aktie kam so ein Ergebnis von minus fünf Cent nach minus vier Cent im Vorjahr zustande.

Thomas Ebeling, Vorstandsvorsitzender der ProSiebenSat.1 Media AG, bezeichnete das Marktumfeld für die Senderkette weiterhin als „schwierig“. Man habe allerdings trotzdem die Wettbewerbssituation stärken können, da man rechtzeitig und angemessen auf das Marktumfeld reagiert habe. Daher habe aber auch für die Zukunft eine angemessene Investitionspolitik sowie eine konsequente Kostenkontrolle eine hohe Priorität. Künftig soll das Programmvermögen auf allen Plattformen besser ausgewertet werden. Dazu gehörten Free-TV, aber auch zusätzliche Pay-TV-Modelle, Video-on-Demand oder mobile Dienste. Die Refinanzierung des Programms durch Distributionserlöse und Nutzungsentgelte würde eine immer wichtigere Rolle spielen. Weiterhin müssten die bisherigen nicht kapitalisierten Werbezeiten angemessener vermarktet werden.

Meldung gespeichert unter: Free-TV

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