ProSiebenSat.1: Keine Verkaufspläne - Gewinn für 2009 angepeilt

Mittwoch, 3. Juni 2009 15:48
ProSiebenSat.1 Media

MÜNCHEN (IT-Times) - Die finanziell angeschlagene ProSiebenSat.1 Media AG (WKN: 777117) stehe nicht zum Verkauf. Vielmehr will man bei dem Medienunternehmen aus eigener Kraft zurück in die Gewinnzone. 

Diese Einschätzung teilte Götz Mäuser, Aufsichtsratschef der Sendegruppe, in einem Interview mit. Zuletzt hatten umfangreiche Investitionen, unter anderem in die Verpflichtung von Johannes B. Kerner, Oliver Pocher und Franz Beckenbauer für Aufsehen gesorgt. Damit zusammenhängende Verkaufsabsichten dementierte Mäuser allerdings in einem Interview mit der <img alt="undefined" src="fileadmin/img/icons/external_link_new_window.gif"></img>SZ.

Man habe durch die vorgenommenen Investitionen besonders das Programm von Sat.1 aufbauen und verstärken wollen, kommentierte Mäuser die Strategie des Senders. Sat.1 stelle einen der wichtigsten Kanäle dar und hätte zudem Bedarf an neuen Angeboten gehabt. Bei ProSieben sei man in der Zielgruppe der 14- bis 29jährigen gut positioniert und auch Kabel 1 entwickele sich zufriedenstellend. Allerdings stünde, trotz der Investitionen, weiterhin eine Verbesserung der Kostenstruktur im Mittelpunkt. Dieser Sparkurs wurde unter anderem auch durch die Krise der Werbemärkte bedingt. In der jüngeren Vergangenheit wurden Investitionen zusammengestrichen, zudem änderte sich auch die Verteilung der Werbebudgets. Anstatt wie bisher auf Print-, TV- und Rundfunkangebote zurückzugreifen, wurde das Internet für Werbekunden immer attraktiver. Auch neue Werbestrategien, wie das sogenannte virale Marketing, sorgten für einen geringeren Umsatzzufluss durch Werbung in anderen Branchen. Mäuser selbst gab keine Prognose für eine mögliche Erholung des Werbemarktes. 

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