Premiere: Auch BaFin schaltet sich in Ermittlungen ein

Donnerstag, 16. April 2009 11:47
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MÜNCHEN - Bereits gestern gab es keine guten Nachrichten für den Pay-TV-Anbieter Premiere AG (WKN: PREM11). Nachdem zwei Aktionäre wegen falscher Abonnentenzahlen Klage gegen den Sender einreichten, nimmt nun auch die Finanzaufsicht BaFin die Ermittlungen auf. 

Premiere hatte im Oktober des letzten Jahres eingestanden, dass die Abonnentenzahlen in den Vorjahren geschönt gewesen waren. Das hat nun ein juristisches Nachspiel. Gestrigen Medienberichten zufolge sei vor dem Landgericht Frankfurt Klage von zwei Anlegern eingereicht worden. Konkret wird dagegen geklagt, dass der angeschlagene Bezahlfernsehanbieter Premiere in den Börsenprospekten der Jahre 2005 und 2007 die Zahl der Abonnenten falsch angegeben habe. Laut damaligen Zahlen sollte es mehr als drei Millionen Abonnenten geben, die tatsächlichen Kundenzahlen beliefen sich hingegen nur auf 2,411 Millionen Zuschauer. Premiere begründete die Falschangaben seinerzeit damit, dass es sich hierbei um „Karteileichen“ gehandelt habe. Im Zuge der Bekanntgabe legte auch Finanzvorstand Alexander Tescher sein Amt nieder und bei Premiere wurde alles auf den Prüfstand gestellt. 

Meldung gespeichert unter: Sky Deutschland

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