Philips: Spartenverkauf sorgt für profitables Quartal

Montag, 22. Januar 2007 00:00

AMSTERDAM - Der niederländische Elektronikkonzern Philips (WKN: 940936<PHIA.FSE>) hat heute die Ergebnisse des Geschäftsjahres 2006 vorgelegt. Neben dem Gesamtumsatz legte auch der Gewinn zu. Das Unternehmen bestätigte infolge dessen die Prognose für 2007.

Der Umsatz des vierten Quartals 2006 sank allerdings von 8,19 Mrd. Euro im Vorjahreszeitraum auf 8,13 Mrd. Euro. Den Nettogewinn hat Philips dagegen von 332 Mio. Euro im vierten Quartal 2005 auf nun 680 Mio. Euro mehr als verdoppelt. Unternehmensangaben zufolge habe der Konzern hierbei von dem Verkauf der Halbleitersparte profitiert, welcher den Quartalsgewinn um 129 Mio. Euro erhöht habe. Weitere Faktoren seien eine niedrige Steuerrate und die Veräußerung einiger Unternehmensteile gewesen.

Im Bereich der Unterhaltungselektronik fielen die Einnahmen um sechs Prozent auf 3,26 Mrd. Euro. Der operative Gewinn (EBITA) belief sich auf 259 Mio. Euro. (Vorjahr: 234 Mio. Euro). In den übrigen Sparten verzeichnete Philips ein Umsatzplus. Die Einnahmen aus dem Medizintechnikgeschäft betrugen 2,068 Mrd. Euro und konnten damit um zwei Prozent gesteigert werden. Im Bereich Leuchten nahm Philips im Schlussquartal 1,455 Mrd. Euro ein, was einem Wachstum um acht Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht. Das EBITA ging von 164 Mio. Euro auf 149 Mio. Euro zurück. Laut Philips hätten hier Abschreibungen und Restrukturierungskosten das Ergebnis belastet.

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