Philips erwägt komplette Trennung von Chip-Sparte

Montag, 7. August 2006 00:00

EINDHOVEN - Nach einem heutigen Bericht der „Financial Times Deutschland“ zieht der niederländische Elektronikkonzern Philips Electronics N.V. (WKN: 940602<PHI1.FSE>) den Verkauf der verbliebenen Chip-Sparte in Betracht.

Das Unternehmen gab Ende letzter Woche bekannt, 80,1 Prozent der Anteile am Halbleitergeschäftsbereich zum Verkauf bereitzustellen. Eine Investorengruppe aus Kohlberg Kravis Roberts & Co. (KKR) und Silver Lake Partners übernimmt die Anteile schließlich für 6,4 Mrd. Euro. Zunächst hieß es, dass Philips im Besitz der restlichen 19,9 Prozent bleiben wolle. Dies ist nun jedoch nicht mehr zwingend der Fall. Ein Verkauf wird nicht mehr kategorisch ausgeschlossen. "Die Investorengruppe hat hier aber das Vorkaufsrecht. Wir werden mit ihnen marschieren, und wenn die einen Ausstieg planen, werden wir das auch tun" sagte Philips-Chef Gerard Kleisterlee. Marktbeobachter rechnen damit, dass das Investorenkonsortium eine Sanierung der Chip-Sparte ins Auge fasst, um diese danach an die Börse zu bringen.

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