PeopleSoft klagt nun doch gegen Übernahme

Montag, 16. Juni 2003 08:14

Der US-Softwarespezialist PeopleSoft (Nasdaq: PSFT<PSFT.NAS>, WKN: 885132<PSF.FSE>) hat nun doch eine Klage vor einem US-Gericht in Kalifornien eingereicht, um das Übernahmeangebot im Wert von 5,1 Mrd. US-Dollar oder 16 US-Dollar pro Aktie von Seiten des Datenbankspezialisten Oracle zu blockieren. Damit verschärft sich die Auseinandersetzung der beiden Softwarekontrahenten, nachdem Oracle ein offizielles Angebot vorgelegt hatte. Gleichzeitig will PeopleSoft mit einer groß angelegten Kampagne bei Kunden und Aktionären für einen Erhalt von PeopleSoft als selbstständige Firma werben.

Der Vorwurf im Rahmen der eingereichten PeopleSoft-Klage lautet, die Produkte und Leistungen des Unternehmens zu verunglimpfen und so PeopleSoft zu schaden. Oracle lies verlauten, große Teile des Produktangebots von PeopleSoft einstellen zu wollen, um Firmenkunden dazu zu bewegen, auf Oracle-Software umzusteigen. Zuvor hatte bereits der US-Softwareanbieter J.D. Edwards Klage gegen Oracle eingereicht, nachdem PeopleSoft mit einem Übernahmeangebot in Höhe von 1,7 Mrd. US-Dollar an J.D. Edwards herangetreten war.

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