Patenturteil könnte deutsche PC-Hersteller belasten

Dienstag, 7. August 2007 18:25

MÜNCHEN - Auf deutsche PC-Hersteller wie die MaxData AG (WKN: 658130) könnten teurere Zeiten zukommen. Auf Grund möglicher Patentverletzungen drohen nun Nachzahlungen.

Laut der Schiedsstelle des Deutschen Patent- und Markenamtes (DPMA) liegt das Problem bei den Festplatten der Rechner. Hier könnten Filme zum privaten Gebrauch vervielfältigt werden. Nun schlägt die DPMA vor, für jeden Rechner, der in den Jahren 2002 bis 2005 verkauft wurde, 15 Euro nachzuzahlen. Die Summe entspreche dem üblichen urheberrechtlichen Vergütungssatz, meldete die Financial Times Deutschland. Die Summe aller Nachzahlungen könnte, nach ersten Schätzungen, demnach bei rund 200 Mio. Euro liegen.

Noch ist der Vorschlag allerdings nicht rechtskräftig. Sollte sich dies ändern, kommt auf die deutsche PC-Branche einiges an Arbeit zu. Hersteller müssten alle im oben genannten Zeitraum verkauften Geräte erfassen und die Zahlen an die DPMA weiterleiten. Branchenintern geht man von rund 13 Millionen PCs aus. Dementsprechend hoch wäre auch die Summe der Nachzahlungen.

Meldung gespeichert unter: Maxdata

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