Palm mit weiteren Stellenkürzungen

Montag, 3. März 2003 09:07

Der weltweit führende PDA-Hersteller Palm (Nasdaq: PALM<PALM.NAS>, WKN: 765833<PLV1.FSE>) will im Zuge der anhaltend schwachen Auftrags- und Konjunkturlage weitere 19 Prozent seiner Arbeitsplätze abbauen. Insgesamt werden damit etwa 250 Mitarbeiter, sowohl in der Hardware- als auch in der Softwareeinheit ihren Arbeitsplatz mit sofortiger Wirkung räumen müssen. Bereits zu Beginn des Monats gab das Unternehmen Pläne bekannt, wonach 18 Prozent der Arbeitsplätze bei der Softwareeinheit PalmSource abgebaut werden sollen.

Damit reagiert Palm auf den anhaltend schwierigen Absatzmarkt im PDA-Geschäft. Zum Einen drängen immer neue Mitbewerber wie Dell Computer in den Markt, zum Anderen setzt sich der Preisverfall aufgrund der gesunkenen verkauften Stückzahlen fort. Nach den Angaben der Marktforscher Dataquest und Gartner schwand der weltweite PDA-Absatz im vergangenen Jahr um 9,1 Prozent auf 12,1 Mio. Einheiten. Zwar arbeiteten etwa 55,2 Prozent aller ausgelieferten PDA-Geräte mit dem Palm-Betriebssystem Palm OS, trotzdem schreibt der PDA-Pionier nach wie vor rote Zahlen. Auch die Analysten aus dem Hause J. P. Morgan sehen den Wert mit einer gewissen Skepsis und stufen die Papiere von „neutral“ auf „untergewichten“ herab.

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