Online-Helfer sind bei Hobby-Köchen begehrt

Sonntag, 4. November 2012 13:18
BITKOM

-  Jeder Zweite kocht nach Rezepten aus dem Internet

-  Tipp: Apps für Smartphones und Tablets können mehr als Kochbüche
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Berlin, 4. November 2012

Das Internet hat in den deutschen Küchen Einzug gehalten. Das zeigt eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM unter 1.000 Personen. Danach hat fast die Hälfte (48 Prozent) aller Bundesbürger bereits nach Rezepten aus dem Internet gekocht. Besonders beliebt sind Kochanleitungen aus dem Web bei Frauen: 54 Prozent nutzen Online-Rezepte gegenüber 42 Prozent der Männer. Unterschiede gibt es auch beim Alter. Mehr als zwei Drittel (68 Prozent) der 18- bis 29-Jährigen holt sich im Internet Anregungen für das Kochen, aber auch immerhin 44 Prozent der 50- bis 64-Jährigen. Dabei nutzen Hobby-Köche unterschiedliche Quellen im Web. Bei der Suche nach Rezepten sind 47 Prozent der Befragten auf Webseiten rund ums Thema Kochen fündig geworden. 6 Prozent tauschen sich in sozialen Netzwerken zu den neuesten Trends aus und 5 Prozent nutzen Koch-Apps für Smartphones und Tablet Computer.

Trotz der Beliebtheit des Internets kann es die herkömmlichen Kommunikationswege beim Thema Kochen nicht verdrängen. Mit fast zwei Drittel (65 Prozent) erhält die Mehrheit der Befragten Rezepte von Freunden, Bekannten oder aus dem Familienkreis. Kochbücher rangieren mit 62 Prozent knapp dahinter, gefolgt von Zeitungen und Zeitschriften mit 50 Prozent. Immerhin ein Viertel (23 Prozent) informiert sich in Kochsendungen im Fernsehen. Die Umfrage hat zudem ergeben, dass 16 Prozent aller Deutschen ab 14 Jahre überhaupt nicht kochen. Hier ist der Geschlechterunterschied noch deutlicher: 27 Prozent der Männer kochen gar nicht aber nur 5 Prozent der Frauen.

Besonders nützliche Helfer beim Kochen sind handliche Smartphones und Tablet Computer, weil sie problemlos auf jedem Küchentisch Platz finden. Die darauf laufenden Programme, so genannte Apps, können die verschiedensten Aufgaben rund ums Kochen bewältigen. Das fängt schon beim Einkaufen an. BITKOM zeigt, was Koch-Apps leisten.

Einkaufen

Bereits beim Einkaufen sind die Programme hilfreich. Viele Rezept-Apps besitzen interaktive Einkaufslisten. Ihr Vorteil im Gegensatz zu klassischen Einkaufszetteln: Der Nutzer hat sie immer dabei, kann sie gleich abhaken oder auch an andere verschicken. Einige der Apps wie „Out of Milk“ bieten zudem die Möglichkeit, per Barcode-Scan den Einkaufszettel zu füllen. Nutzer müssen nur mit der Kamera des Smartphones den Barcode eines Produkts scannen und schon landet es auf der Einkaufsliste. Der Strichcode hilft außerdem direkt beim Einkaufen weiter: Mit Apps wie Barcoo können sich Verbraucher im Supermarkt über Produkte sowie Hersteller informieren und Preise vergleichen.

Rezept-Apps

Ob Pasta oder Fischgericht: Rezept-Apps wie „Kochmeister 60.000 Rezepte“, „Eat Smarter“ und „Handykochen“ halten für nahezu jedes Gericht die passende Kochanleitung bereit. Einige der kleinen Programme bieten besonders hilfreiche Funktionen. „Dinner Spinner“ etwa schlägt passende Rezepte anhand der drei Auswahlkriterien Art des Gerichts, Hauptzutaten und Kochzeit vor. Mithilfe des „Food-Shakers“ von Edeka kann der Nutzer sogar Rezepte finden, die er mit den aktuell vorhandenen Lebensmitteln in seinem Kühlschrank zubereiten kann. Einige der Koch-Apps lassen sich durch Sprachbefehle oder Klopfzeichen auf dem Tisch steuern. So müssen Smartphone oder Tablet Computer nicht mit nassen oder klebrigen Fingern berührt werden. Rezept-Apps kosten zwischen 1 bis 3 Euro.

Video-Kochbücher

Wer zum Kochen lieber eine Video-Anleitung schaut, findet entsprechende Apps auch von einigen TV-Köchen, etwa von Cornelia Poletto. Der britische Starkoch Jamie Oliver bietet ebenfalls ein Programm für Smartphones und Tablets an. Im Gegensatz zu klassischen Kochbüchern enthält es einige Community-Funktionen. Nach der Zubereitung können die Hobbyköche ihr Gericht fotografieren und in sozialen Netzwerken posten. Auf diese Weise können sie Empfehlungen aussprechen oder von anderen Köchen einholen.

Apps für Vegetarier und Veganer

Hilfreiche Tipps für Vegetarier sind in der App „Go Veggie“ zu finden. Eine Zubereitungsgalerie sowie Step-by-Step-Fotos helfen bei der Auswahl und Zubereitung fleischloser Gerichte. Mit der englischen App „HappyCow“ profitieren auch deutsche Smartphone- und Tablet-Nutzer: Eine interaktive Mappe zeigt weltweit vegetarische Restaurants an. Auch für Veganer gibt es spezielle Programme für Smartphone und Tablet, etwa die Vegan Starter App. Neben Rezepten bietet die App Spiele über die richtige vegane Lebensweise.

Grill-Programme

Der Sommer ist zwar vorbei, aber spezielle Apps gibt es auch mit Grill-Rezepten. Einige der Programme wie „Migros Grill“ besitzen nützliche Zusatz-Features: Ein Grill-Wetterbericht sowie ein Grill-Timer, damit das Fleisch nicht anbrennt, helfen den Hobbyköchen am Bratrost weiter. Die App „Timer“ bietet die zusätzliche Möglichkeit, mehrere Countdowns gleichzeitig einzurichten. Die Ermittlung des Grilltyps erfolgt über die gleichnamige App „Grilltyp Test“. Mithilfe von 20 Fragen erfahren Interessierte mehr über ihre Qualitäten am Grill und können sich auch in die Highscore-Liste eintragen.

Hinweis zur Methodik: Im Auftrag des BITKOM hat das Marktforschungsinstitut Forsa 1.003 Personen ab 14 Jahre befragt. Die Umfrage ist repräsentativ.

Ansprechpartner

Maurice Shahd

Pressesprecher

+49. 30. 27576-114

m.shahd@bitkom.org   

 

Martin Puppe

Presse- und

Öffentlichkeitsarbeit

+49. 30. 27576-125

m.puppe@bitkom.org

Tobias Arns

Bereichsleiter

Social Media und Mobile

+49. 30. 27576-115

t.arns@bitkom.org

Der BITKOM vertritt mehr als 1.700 Unternehmen, davon über 1.200 Direktmitglieder mit 135 Milliarden Euro Umsatz und 700.000 Beschäftigten. Nahezu alle Global Player sowie 800 Mittelständler und zahlreiche gründergeführte Unternehmen werden durch BITKOM repräsentiert. Hierzu zählen Anbieter von Software & IT-Services, Telekommunikations- und Internetdiensten, Hersteller von Hardware und Consumer Electronics sowie Unternehmen der digitalen Medien. Der BITKOM setzt sich insbesondere für eine Modernisierung des Bildungssystems, eine innovationsorientierte Wirtschaftspolitik und eine zukunftsfähige Netzpolitik ein.

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