Nokia Siemens Networks will ein Stück vom chinesischen Kuchen

Netzwerkausrüster

Donnerstag, 16. Mai 2013 11:01
Nokia Siemens Networks Logo

ESPOO (IT-Times) - Kurz nachdem die Europäische Kommission die Beratung über Strafzölle für Einfuhren chinesischer Netzwerkausrüster bekannt gab, haben sich Nokia Siemens und Ericsson öffentlich gegen Freihandelsbeschränkungen ausgesprochen. Ein selbstloses Bekenntnis? 

Die Europäische Kommission will Vermutungen nachgehen, dass chinesische Netzwerkausrüster wie Huawei Technologies Co. und ZTE Corp. von der heimischen Regierung subventioniert werden, um ihre Produkte in Europa unter Kosten veräußern zu können. Derzeit sind Huawei und ZTE für Importe in die EU in Höhe von rund einer Mrd. Euro verantwortlich. Die Ankündigung der Europäischen Kommission macht die Sorge der Institution deutlich, dass chinesische Unternehmen eine immer größere Dominanz in Europa, dem wichtigsten Export-Markt der Chinesen, aufbauen könnten. Umgehend meldete sich Ulf Pehrsson, Head of Government and Industry Relations bei Ericsson, zu Wort. Man unterstütze die Überlegungen der Kommission nicht, sei gegen unilaterale Maßnahmen und für einen freien Handel. Barry French, ein Sprecher von Nokia Siemens Networks, äußerte sich dahingehend, dass man absolut gegen Handelshemmnisse sei. Mit den Äußerungen unterstützen die Netzwerkausrüster ihre schärfsten Rivalen aus Übersee jedoch nicht aus reiner Selbstlosigkeit. Ericsson und Nokia Siemens Networks wollen den Zugang zum chinesischen Markt als einen der am schnellsten wachsenden Märkte nicht durch diplomatische Probleme verlieren.

Meldung gespeichert unter: Nokia

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