Neue Zuständigkeit für den Deutschen Computerspielpreis bietet Chance zur inhaltlichen Modernisierung

Montag, 24. März 2014 11:52
BIU

Berlin, 24. März – Die Verbände der Computer- und Videospielbranche in Deutschland, der BIU - Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e. V. und der Bundesverband der Computerspielindustrie (G.A.M.E.), haben die Entscheidung der Bundesregierung, die Zuständigkeit für den Deutschen Computerspielpreis aus dem Bereich der Kulturstaatsministerin herauszulösen und in das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) zu verlagern, zur Kenntnis genommen.

Der Geschäftsführer des BIU Dr. Maximilian Schenk sieht in dem neuen Zuschnitt positive Aspekte und die Chance auf eine Modernisierung des Deutschen Computerspielpreises: „Wir freuen uns den Deutschen Computerspielpreis, gemeinsam mit dem Ministerium und insbesondere der Parlamentarischen Staatssekretärin und Befürworterin des Mediums Dorothee Bär, zu modernisieren. Digitale Spiele sind das neue Massenmedium des 21. Jahrhunderts, dieser gestiegenen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bedeutung sollte das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur nun auch Ausdruck verleihen.“

Computerspiele fallen nach dieser Entscheidung nun auch in die Zuständigkeit des Ministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur. Damit trägt die Politik dem Umstand Rechnung, dass Computerspieltechnologien sich mittlerweile in vielen Bereichen des täglichen Lebens und anderen Wirtschaftszeigen wiederfinden und sie wichtige Innovationsimpulse geben.

BIU und G.A.M.E. betonen jedoch auch, dass mit der neuen Zuordnung zum BMVI keine Infragestellung der kulturellen Bedeutung digitaler Spiele einhergehen dürfe. Digitale Spiele vereinen auf einzigartige Weise Spitzentechnologie und kulturelle Schaffenskraft. Diese Einzigartigkeit des Medium ist auch unter Federführung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur weiterzuführen, so die zentrale Forderung der Verbände.

Der G.A.M.E. Geschäftsführer Thorsten Unger  begrüßt die Entscheidung als Indiz für die Erkenntnis innerhalb der Bundesregierung, dass ein starker Computer- und Videospielestandort Deutschland wichtig ist für den gesamten IT-Sektor des Landes. "Mit der Integration von Computerspielen in eines der größten Infrastrukturprojekte der neuen Bundesregierung erfährt unsere Branche eine besondere Hervorhebung.", kommentierte Unger die Entscheidung und kündigt Gesprächsbereitschaft bei der inhaltlichen Ausgestaltung des Beitrages zur „digitalen Agenda“ hin zum wichtigsten digitalen Entwicklungsstandorts Europas an.

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