Neue Prognose für Handymarkt

Donnerstag, 3. März 2005 12:54

BERLIN - Der Mobilfunkgeräte-Markt soll 2005 merklich langsamer wachsen. Wie das Marktforschungsinstitut Gartner berichtet, wird für das laufende Geschäftsjahr mit 730 Millionen abgesetzten Mobiltelefonen gerechnet. Dies entspräche einem Wachstum von 8,3 Prozent zum Vorjahr. 2004 stieg der Handyabsatz um 30 Prozent auf 674 Millionen Geräte.

Laut Marktforschungsbericht konnte Nokia (WKN: 870737<NOA3.FSE>) im vergangenen Jahr die Führungsposition unter den Mobilfunkgeräteherstellern zwar halten, erlitt jedoch starke Einbußen. Der Marktanteil sank im Jahresvergleich von 34,8 auf 30,7 Prozent. Marktbeobachtern zufolge läge der Grund hierfür vorrangig in einem unausgewogenen Produktsortiment. So verschliefen die Finnen beispielsweise den Trend hin zu klappbaren Mobiltelefonen. Zweitplazierter war Motorola. Das Unternehmen konnte seinen Marktanteil im Gesamtjahr von 14,5 auf 15,4 Prozent steigern. Samsung verbuchte 2004 die größten Zuwächse. Der Anteil der Südkoreaner am Markt für Mobilfunkgeräte stieg von 10,5 auf 12,6 Prozent. Siemens hingegen musste weitere Verluste hinnehmen. Der Marktanteil des Unternehmens reduzierte sich weiter von 8,4 auf 7,2 Prozent im Gesamtjahr 2004. Im vierten Quartal wurde Siemens mit einem Marktanteil von 6,4 Prozent sogar vom Rang Vier der Mobilfunkgerätehersteller durch die südkoreanischen LG Electronics verdrängt. (nab/rem)

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