Neue Internettechnologie hat’s schwer

Montag, 18. Juli 2005 12:05

Tim Berners-Lee, der Erfinder des Internets, forscht seit Jahren nach einer Möglichkeit, das World Wide Web noch besser und effektiver für die Verständigung zwischen Mensch und Maschine nutzen zu können. Mit dem „semantischen Web“ hat er jetzt vielleicht die Möglichkeit dazu gefunden, so das Handelsblatt heute.

Allerdings hat er dabei die Rechnung ohne die Internetz-Nutzer gemacht. Obwohl das semantische Web bei Wissenschaftlern hoch im Kurs steht, leisten Unternehmen bisher Widerstand gegen die neue Technologie. Anstatt in neue Entdeckungen zu investieren, setzen sie lieber auf Bekanntes und rüsten ihre Systeme mit personalisierten und intelligenten Suchmaschinen nach.

Damit das semantische Web wie geplant funktioniert, müssten auf den Webseiten sogenannte Metadaten hinterlegt werden. Dazu sind aber nur wenige Unternehmen bereit, solange der wahre Nutzen dieser Technologie nicht abzusehen ist. Als Grundlage für semantische Anwendungen hat Tim Berners-Lee zusammen mit dem World Wide Web Consortium (W3C) die Programmiersprache XML entwickelt. Sie ermöglicht es, anders als der bisherige Standard HTML, zusätzliche Informationen über die Kategorie der Seite zu hinterlegen.

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