Netflix verliert 800.000 Abonnenten - Aktien brechen um knapp 28 Prozent ein

Dienstag, 25. Oktober 2011 08:49
Netflix

LOS GATOS (IT-Times) - Der DVD-Verleiher und Streaming-Spezialist Netflix hat mit seiner Preiserhöhung Anfang September offenbar doch mehr Kunden verärgert, als das Unternehmen zunächst angenommen hatte.

Im Zuge des schwachen US-Geschäfts verschiebt das Unternehmen seine Expansionspläne für 2012 und rechnet im nächsten Jahr mit Verlusten in einigen Quartalen. An der Wall Street zeigt man sich entsetzt über die Pläne, wobei die Aktien nachbörslich um 33 US-Dollar oder knapp 28 Prozent auf 85,75 Dollar einbrechen.

Per Ende September betreute Netflix (Nasdaq: NFLX, WKN: 552484) nur noch 23,8 Millionen Kunden in den USA, ein Rückgang von 800.000 Abonnenten gegenüber Juni. Netflix hatte zuvor mit dem Verlust von nur 600.000 US-Kunden im Zuge der Preiserhöhung gerechnet.

Dennoch konnte Netflix seinen Umsatz im jüngsten Quartal um 49 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 822 Mio. US-Dollar steigern und damit die Umsatzerwartungen der Analysten um etwa neun Mio. Dollar übertreffen. Der Nettogewinn kletterte auf 62,5 Mio. US-Dollar oder 1,16 Dollar je Aktie, nach einem Profit von 38 Mio. Dollar oder 70 US-Cent je Aktie im Jahr vorher. Analysten hatten an dieser Stelle mit einem Profit von 96 US-Cent je Aktie gerechnet.

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