Namensänderung wird teuer für Premiere - Goodwill-Abschreibungen

Donnerstag, 18. Juni 2009 12:29
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MÜNCHEN (IT-Times) - Der deutsche Pay-TV-Anbieter Premiere AG (WKN: PREM11) heißt ab dem 4. Juli „Sky“. Marktbeobachter zeigen sich allerdings kritisch hinsichtlich der Frage, ob mit dem neuen Namen alles besser wird. 

In der Vergangenheit hatte Premiere mit zahlreichen Problemen zu kämpfen. Neben Schwarzsehern, die den Umsatz des TV-Anbieters drückten, erschien besonders die finanzielle Situation des Senders unsicher. Erst durch eine engere Bindung an die News Corp. des australischen Verlegers und Milliardärs Rupert Murdoch gelang es Premiere zumindest vorerst die gröbsten Probleme zu beseitigen. 

Nun wagt das Unternehmen unter dem Namen „Sky“ einen Neuanfang. Während in Deutschland bisher besonders die Programmgestaltung kritisiert wurde, die unter anderem das Kerngeschäft „Fußballübertragung“ deutlich verteuert, könnte die Umbenennung für Premiere auch anderweitig teuer werden. Wie das <img alt="undefined" src="fileadmin/img/icons/external_link_new_window.gif"></img>Handelsblatt berichtete, muss Premiere den Markenwert des alten Namens im zweiten Quartal vollständig abschreiben. Dies werde zu einem Buchverlust von rund 256,1 Mio. Euro führen. 

Meldung gespeichert unter: Sky Deutschland

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