MÜNSTER (IT-Times) - Die deutschen Mobilfunkanbieter sollen illegal Daten der Kunden speichern, wie der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung unter Berufung auf einen Leitfaden der Münchener Staatsanwaltschaft erklärt. Die Unternehmen weisen die Anschuldigungen jedoch vehement zurück.
Nach einem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts zur Vorratsdatenspeicherung müssen Telekommunikationsunternehmen alle Daten, die nicht für die Abrechnung erforderlich sind, unverzüglich löschen. Dennoch würden Telekommunikationsanbieter die Datenspeicherung von Verbindungs- und Bewegungsdaten illegal fortsetzen. Der Arbeitskreise beruft sich bei den Vorwürfen auf einen Leitfaden der Generalstaatsanwaltschaft München. Rund sechs Monate würden viele Daten gespeichert. Dadurch bestünde verstärkt die Gefahr von Datenpannen und Datenverkauf.
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