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Skype-Wettbewerber Fring bietet kostenlose Videogespräche
(IT-Times) - Der Kampf der Telekommunikationskonzerne gegen Internet-Telefondienste wie Skype könnte schon bald weiter angeheizt werden. Wehrten sich Unternehmen wie die Deutsche Telekom AG (WKN: 555750) bislang vor allem gegen Skype, blasen die nächsten kleinen Start-Ups schon zum Angriff.
So kündigte der Skype-Wettbewerber Fring heute an, seinen Nutzern ab sofort freie Video-Anrufe in das Mobilfunknetz zu ermöglichen. Beim Internet-Telefondienst Fring arbeiten unter anderem ehemalige ICQ-Gründer. Gemeinsam wollen sie ein Angebot schaffen, welches über das von Wettbewerber Skype hinausreicht. Gegenüber dem US-Nachrichtendienst Bloomberg erklärte Avi Shechter, CEO bei Fring, das Unternehmen verzichte völlig auf eine PC-Version ihres Dienstes. Der Fokus liege allein auf der mobilen Anwendung. Deutlicher könnte die Kampfansage an alteingesessene Mobilfunkanbieter kaum ausfallen.
Denn weil jedes neue Mobilfunkgerät heute auch einen Zugang zum Internet bietet, können mit Diensten wie Skype und Frings, die nur in einem bestimmten Umfang kostenpflichtig sind, die Mobilfunkgebühren für herkömmliche Gespräche umgangen werden. Dass nun ein Multi-Messenger-Dienst wie Fring komplett auf mobiles Internet setzt, dürfte Konzerne wie die Deutsche Telekom nach weiteren Lösungen suchen lassen. Das Bonner Unternehmen hatte in der Vergangenheit nicht vor einer Sperrung solcher Dienste für T-Mobile-Kunden zurückgeschreckt. (hhv/rem)
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