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N24: Doch kein Verkauf an Spiegel-Gruppe
MÜNCHEN (IT-Times) - Die ProSiebenSat.1 Media AG (WKN: 777117) wird ihren Nachrichtensender N24 wohl doch nicht in die Hände der Spiegel-Gruppe übergeben. Medienberichte diesbezüglich dementierte die Spiegel-Gruppe heute.
Ausgangspunkt der Gerüchte war ein Bericht des Marketing-Branchendienstes Horizont.net. Dieser hatte geschrieben, dass die Spiegel-Gruppe mit ihrem Format Spiegel TV ebenfalls Interesse an N24 habe. Zuvor war bereits gemeldet worden, dass der ehemalige Spiegel-Chefredakteur Stefan Aust einen Kauf des Nachrichten- und Dokumentationssenders gemeinsam mit anderen Geschäftspartnern erwäge. Andere Medien berichteten jedoch heute, die Spiegel-Gruppe habe derartige Meldungen dementiert. Eine Komplettübernahme von N24 durch die Spiegel-Gruppe steht somit zunächst nicht im Raum.
Gleichzeitig bleibt damit die Frage offen, wie es mit N24 weiter gehen soll. Bei der ProSiebenSat.1 Media AG will man sich einen eigenen Privatfernsehsender für den Bereich Nachrichten nicht mehr leisten, verweist auf die hohen Verluste, die man seit geraumer Zeit mit dem Ableger einfahre. Aktuell sieht wohl alles nach einer Käufergruppe unter der Leitung von Torsten Rossmann aus, dem Vorsitzendenden der Geschäftsführung der N24 GmbH. Mit an Bord ist unter anderem der Journalist Stefan Aust. Bei N24 selbst ist man wenig glücklich über den geplanten Verkauf. Die Mitarbeiter hatten in der Vergangenheit gegen die Pläne der Muttergesellschaft protestiert. (hhv/rem)
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