FRANKFURT (IT-Times) - Im Prozess gegen die Deutsche Telekom AG verzögert sich die eigentlich noch für dieses Jahr geplante Urteilsverkündung. Grund sind zusätzliche Anträge zweiter Kläger, so verschiedene Pressemeldungen.
Bei dem vor dem OLG Frankfurt stattfindenden Verfahren handelt es sich um einen Anlegerschutzprozess bezüglich des Börsengangs der Deutschen Telekom AG. In dem Prozess klagen rund 17.000 Kleinanleger des Bonner Telekommunikationsunternehmens und verlangen Schadensersatz für erlittene Kursverluste. Die Summe der Gesamtforderungen beläuft sich dabei auf rund 80 Mio. Euro. Basis der Klage sind angebliche schwerwiegende Fehler im Börsenprospekt der Deutschen Telekom aus dem Jahr 2000. Ein neues Datum für den Schluss des Prozesses stehe noch nicht fest. (kat/rem)
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