BERLIN (IT-Times) - Die Axel Springer AG (WKN: 550135) gilt schon seit längerem als einer der stärksten Verfechter von Bezahlinhalten im Internet. Dabei schwebt dem deutschen Verlagshaus eine Lösung vor, welche sich an dem Suchmaschinenkonzept von Google orientiert.
Christoph Keese, Vorstand Public Affairs bei Springer, sprach sich nun gegen das Konzept des freien Internets aus. Zwar herrsche dies noch bei einem Großteil der Nutzer gedanklich vor, langfristig müsse man sich aber von dieser Ansicht trennen. Auch im Internet gebe es zahlreiche Angebote des sogenannten Qualitätsjournalismus und dieser sei, wie auch bei gedruckten Zeitungen und Magazinen, nicht umsonst zu haben. Nun ist Keese und mit ihm die Axel Springer AG nicht das einzige Medienunternehmen, welches sich gegen kostenlose Artikel und Nachrichtenseiten im Internet ausspricht. Anders als andere prominente Verfechter dieser These, allen voran Rupert Murdoch und die News Corp., setzt Springer jedoch auf ein Modell, welches für die gesamte Branche einheitlich sein soll.
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