CAMBRIDGE (IT-Times) - Der US-amerikanische Internet-Infrastrukturspezialist Akamai Technologies (Nasdaq: AKAM, WKN: 928906) veröffentlichte seinen vierteljährlichen Bericht, in dem das Unternehmen die Internetaktivität auswertet.
Global gesehen liegt Japan mit 57 Prozent der Verbindungen auf Platz eins der meisten Hochgeschwindigkeitsbreitbandanschlüsse (>5 Mbps). Damit löste Japan zum ersten Mal Südkorea von der Spitze ab, das seit Beginn der Berichterstattung durch Akamai die Führung innehielt. Dort ging die Aktivität schneller Verbindungen um deutliche 25 Prozent zurück. Trotzdem behielt Südkorea die höchste durchschnittliche Verbindungsgeschwindigkeit. Schweden liegt mit einem ähnlichen Anteil wie Japan auf Platz drei. Weltweit ist nur jede fünfte Verbindung schneller als fünf Mbps (Megabits per second).
Akamai hat auch den durch Schad- und Angriffssoftware ausgelösten Traffic beobachtet und konnte dabei Quellen der Angriffe aus über 68 Ländern identifizieren. Die USA sowie China bildeten dabei mit 50 Prozent des Gesamtvolumens die Hauptursprungsorte für Angriffs-Traffic. Geschätzte Zweidrittel der Attacken sollen durch den sogenannten Conficker-Wurm entstanden sein, so Akamai.
Das amerikanische Unternehmen beobachtete auch eine weiter voranschreitende Vernetzung auf globaler Ebene. So wurden im ersten Quartal dieses Jahres zahlreiche neue Projekte zur Verlegung von Tiefseekabel angekündigt oder durchgeführt. Vor allem die Kontinente Afrika, Australien und Südamerika sollen dadurch langfristig eine bessere Verbindung zum Internet ermöglicht bekommen. (doh/rem)