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Musik-Industrie plant Rivalen zu YouTube
NEW YORK - Die Musik-Industrie in Form der vier großen Musik-Label erwägt offenbar eine eigene Videoseite, die es mit dem Portal YouTube (Nasdaq: GOOG, WKN: A0B7FY) aufnehmen soll, berichtet die Financial Times.
Die Seite soll nachdem Modell des Videoportals Hulu entstehen, welches von NBC Universal und News Corp betrieben wird. Hulu-Nutzer können kostenlos TV-Shows über das Portal ansehen, wobei sich das Angebot über kurze Werbeeinblendungen vor dem Start des jeweiligen Videos finanziert.
Neben Warner Music sind offenbar auch EMI, Sony und Universal unzufrieden mit der aktuellen Situation. EMI, Sony und Universal erhalten derzeit eine Gebühr für jedes abgespielte Video auf YouTube. Google will jedoch diese Gebühren reduzieren und stattdessen den Partnern eine höhere Beteiligung an den Werbeeinnahmen zu erkennen.
Derzeit diskutieren die Musik-Firmen noch verschiedene Pläne, die unter anderem auch eine Partnerschaft mit Hulu vorsehen. Aber auch ein Premium-Channel auf YouTube sei möglich, ebenso wie ein eigenes Venture und damit ein eigenes Videoportal, berichtet die Financial Times.
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