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Millionenschwere Klage gegen Siemens wegen BenQ-Pleite
MÜNCHEN - Die Siemens AG (WKN: 723610) muss sich auf juristische Konsequenzen einstellen. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, könnten juristisch Konsequenzen wegen der Pleite der ehemaligen Mobiltelefon-Sparte BenQ-Mobile folgen. Wie es heißt, plane der BenQ-Insolvenzverwalter derzeit juristische Schritte gegen den Technologiekonzern.
Wie es weiter heißt, gehe es bei der Klage um eine Summe im dreistelligen Millionenbereich. Es gebe noch eine Reihe offener Bewertungsfragen im Ausgliederungsvertrag zwischen Siemens und BenQ. Bislang hatte es geheißen, dass sich die Forderungen gegen Siemens auf rund 100 Mio. Euro belaufen dürfte.
Der Insolvenzverwalter gehe aber mittlerweile davon aus, dass BenQ schon fünf Monate bevor der Insolvenzantrag gestellt worden war, zahlungsunfähig gewesen ist. Damit würde auch wegen Insolvenzverschleppung weiter ermittelt. Das kann auch einer der Gründe sein, warum es wohl nicht ohne Weiteres zu einer außergerichtlichen Einigung zwischen Staatsanwaltschaft und der Siemens AG kommen wird.
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