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Halbleiter: TSMC mit Umsatzeinbruch im Januar 2009
Der taiwanesische Halbleiterhersteller Taiwan Semiconductor Manufacturing (TSMC) (WKN: 909800) musste im Januar 2009 einen Umsatzrückgang hinnehmen.
Man habe insgesamt 12,44 Mrd. New Taiwan Dollar bzw. 367 Mio. US-Dollar Umsatz im Januar 2009 erzielt, ein Rückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 59 Prozent. Im Januar 2008 lag der Umsatz bei 30,28 Mrd. New-Taiwan Dollar, der Dezember 2008 wies einen Umsatz von 13,16 Mrd. New Taiwan Dollar aus.
Als Grund nannte TSMC die schlechte Entwicklung auf dem Chipmarkt. Zahlreiche Kunden hätten einen geringeren Absatz hinnehmen müssen, so dass die Nachfrage allgemein gesunken sei. Zudem wäre man auf Kundenseite momentan auch bemüht, auf Grund der Krise zuerst Lagerbestände zu reduzieren anstatt neue Investitionen vorzunehmen.
Mit Taiwan Semiconductor Manufacturing Co. Ltd. gerät ein weiterer Halbleiterhersteller aus Taiwan unter Druck. Der branchenweite Angebotsüberhang hatte Wettbewerber United Microelectronics Corp. (UMC) im Dezember einen Umsatzrückgang von rund 45,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr beschert. Für das vierte Quartal 2008 wurde heute ein Einbruch des Umsatzes um rund 62 Prozent gemeldet. Der deutsche Halbleiterhersteller Qimonda musste sogar Insolvenz anmelden, da sich weder der Mutterkonzern Infineon noch andere Geldgeber zu weiterer finanzieller Unterstützung von Qimonda bereit gefunden hatten. (kat/haz/rem)
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