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ersol Solar Energy: Hohe Investitionen belasten Cash-Flow
ERFURT - Die zur Bosch-Gruppe gehörende ersol Solar Energy AG (WKN: 662753) hat heute den Geschäftsbericht 2008 veröffentlicht und ein weiterhin profitables Wachstum vorgewiesen.
Wie dem Geschäftsbericht zu entnehmen ist, setzte ersol in den zwölf Monaten 2008 309,64 Mio. Euro um. Verglichen mit dem Vorjahresumsatz von 160,2 Mio. Euro ein Zuwachs von 93,3 Prozent. Den deutlichsten absoluten Zuwachs verzeichnete ersol dabei im Bereich Solar Cells, wo man nach 117,1 Mio. Euro in 2007 nun 254,3 Mio. Euro (plus 117 Prozent) umsetzte. Zweitgrößter Geschäftsbereich war 2008 der Bereich Wafers, wo man 132 Mio. Euro erlöste (plus 131 Prozent). Der Geschäftsbereich Modules wuchs um 38 Prozent, der Bereich Silicon um 28 Prozent.
Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erwirtschaftete ersol 2008 ein Ergebnis von 99,02 Mio. Euro, welches 192 Prozent über dem Vorjahreswert lag. Die EBITDA-Marge bauten die Erfurter folglich deutlich aus, sie stieg von 21,1 Prozent auf 32 Prozent. Um 216 Prozent auf 70,67 Mio. Euro legte unterdessen das operative Ergebnis (EBIT) zu. Profitabelster Geschäftsbereich hier war Wafers mit einem EBIT von 44,4 Mio. Euro bei 132 Mio. Euro Umsatz, was einer EBIT-Marge von 33,6 Prozent entspricht. Die Gesamt-EBIT-Marge betrug 22,8 Prozent (Vorjahr: 13,9 Prozent).
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