MSCI strukturiert Indizes um

Montag, 11. Dezember 2000 12:38

Morgan Stanley Capital International (MSCI) hat am Sonntag bekannt gegeben, seine Indizes umzugewichten. Ab dem Jahr 2001 sollen die Indizes nicht mehr nach der gesamten Marktkapitalisierung, sondern nur noch nach der Anzahl der Anteile, die wirklich in Streubesitz sind, gebildet werden. Die Umstrukturierung wird vor allem asiatische Werte betreffen, die sich noch zu großen Teilen in staatlicher Hand befinden und deshalb von MSCI in Zukunft weniger stark gewichtet werden als zuvor.

Die MSCI Indizes bilden den Benchmark für etwa USD 4 Billionen investiertes Kapital und werden in 51 Ländern von 1.500 Investmentfirmen benutzt. Von der Umstellung werden vor allem amerikanische und britische Unternehmen profitieren. Während in den USA 94 Prozent und in Großbritannien 92 Prozent der Aktien frei gehandelt werden, sind es in Japan nur etwa 65 Prozent. Die Umstellung wird aber auch europäische Werte betreffen, so z. B. die Deutsche Telekom oder die France Telecom, die ebenfalls eine hohe Staatsquote haben. Besonders profitieren werden Unternehmen wie Vodafone Airtouch, Nokia oder Ericsson, die von vielen kleinen Anlegern gehalten werden. Werte, die einen geringeren Free Float Anteil als 15% haben, werden künftig garnicht mehr für die Indizes berücksichtigt.

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