Mobilfunk-Frequenzauktion: Bieter bringen sich in Stellung

Dienstag, 13. April 2010 12:08
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MAINZ (IT-Times) - Gestern startete die Bundesnetzagentur die Auktion für neue Mobilfunkfrequenzen in Deutschland. Marktbeobachter gehen allerdings davon aus, dass sich die Goldgräberstimmung bei der UMTS-Auktion vor rund zehn Jahren nicht wiederholen wird.

Seinerzeit ließen sich die großen Netzbetreiber die begehrten UMTS-Lizenzen einiges kosten. Rund 50 Mrd. Euro flossen in die Staatskasse, bei der jetzigen Versteigerung wird ein etwa ein Zehntel der Summe als realistisch angesehen. Die neuen Frequenzen werden durch den Wegfall der terrestrischen TV-Übertragung frei. Sie ermöglichen eine besonders schnelle mobile Internetverbindung, sogenannte LTE-Netze (Long Term Evolution). Mit den neuen Frequenzen können Übertragungsraten von bis zu 100 MB pro Sekunde (Downlink) realisiert werden, sie sind damit um ein Vielfaches schneller als UMTS-Verbindungen (14 Megabit pro Sekunde). Zudem will die Bundesregierung auf diese Weise auch den Anschluss von abgelegenen Gemeinden und Dörfern an schnelle Internetverbindungen erreichen. Festnetzbetreiber schreckten bisher vor den hohen Investitionen zurück.

Meldung gespeichert unter: Vodafone

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