Microsoft will Bing-Nutzerdaten nach sechs Monaten löschen

Mittwoch, 20. Januar 2010 10:35
Bing.gif

REDMOND (IT-Times) - Der US-Softwarekonzern Microsoft (Nasdaq: MSFT, WKN: 870747) beugt sich dem Druck der Regulierungsbehörden in Europa und will nach sechs Monaten alle durch die Suchmaschine Bing gesammelten Nutzerdaten löschen, wie Microsoft-Manager Reese Solberg im offiziellen Blog bestätigt. Wie andere Suchmaschinenbetreiber auch, hatte Microsoft die Nutzerdaten bislang mehr als 18 Monate aufbewahrt.

Die Änderungen im Zusammenhang mit der Datenpolitik sollen in den nächsten 18 Monaten umgesetzt werden, so der Bing Privacy Manager. Microsoft zog sich zuletzt wie Google Kritik von Verbraucherschutzverbänden und Regulierungsbehörden zu, nachdem die Suchmaschinenbetreiber Nutzerdaten zunehmend für Werbezwecke nutzen.

Die Zugeständnisse von Microsoft fallen allerdings nicht stark ins Gewicht, wird Microsoft im weltweiten Suchmaschinenmarkt derzeit nur ein Marktanteil von rund drei Prozent zugeschrieben. Mit seiner neuen Suchmaschine Bing, welche das Unternehmen im Vorjahr ins Leben rief, konnte Microsoft zumindest in den USA zuletzt stetig Marktanteile gewinnen und kam laut comScore zuletzt auf einen Marktanteil von über zehn Prozent.

Meldung gespeichert unter: Microsoft

© IT-Times 2016. Alle Rechte vorbehalten.

Unternehmen / Branche folgen
Unsere Nachrichten auf Ihrer Website

Sie haben die Möglichkeit, mit unserem Webmaster-Nachrichten-Tool die Nachrichten von IT-Times.de kostenlos auf Ihrer Internetseite einzubauen.

Zugeschnitten auf Ihre Branche bzw. Ihr Interesse.

Unternehmen / Branche folgen
Unsere Nachrichten auf Ihrer Website

Sie haben die Möglichkeit, mit unserem Webmaster-Nachrichten-Tool die Nachrichten von IT-Times.de kostenlos auf Ihrer Internetseite einzubauen.

Zugeschnitten auf Ihre Branche bzw. Ihr Interesse.

Folgen Sie IT-Times auf ...