Microsoft soll 1,52 Mrd. Dollar Strafe zahlen

Freitag, 23. Februar 2007 00:00
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REDMOND - Ein US-Gericht hat den US-Softwarekonzern Microsoft Corp (Nasdaq: MSFT WKN: 870747) zur Zahlung einer Strafe in Höhe von 1,52 Mrd. Dollar an den Telekomausrüster Alcatel-Lucent SA verurteilt.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Microsoft zwei Alcatel-Lucent-Patente im Bereich digitaler Musik verletzt hat. Hintergrund ist der Umstand, dass Microsoft zwei MP3-Codecs (MPEG-1, Layer 3) in seinem Windows Mediaplayer integriert hat. Im Jahr 2003 reichte die von Alcatel übernommene Lucent insgesamt 15 Patentklagen gegen PC-Hersteller ein, darunter auch gegen Gateway und Dell.

Microsoft eilte den PC-Herstellern zu Hilfe und verwies darauf, dass man die entsprechende Technologie vom Frauenhofer-Institut für 16 Mio. Dollar lizenziert habe. Lucent hingegen verwies auf Patente seiner Entwicklungsabteilung Bell Labs.

Meldung gespeichert unter: MP3 (MPEG-1 Audio Layer III oder MPEG-2 Audio Layer III)

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