Microsoft lenkt im EU-Wettbewerbsstreit ein

Montag, 22. Oktober 2007 14:32
Microsoft Logo (2014)

BRÜSSEL - Der US-Softwarekonzern Microsoft Corp (Nasdaq: MSFT, WKN: 870747) kommt wichtigen Forderungen der EU-Kartellbehörden nach. Nach Angaben der EU-Behören hat Microsoft Lizenzgebühren für Rivalen gesenkt und inzwischen auch Informationen an Dritt- und Open Source-Entwickler ausgehändigt und damit sein Betriebssystem Windows für andere Anbieter weiter geöffnet.

Eine entsprechende Einigung konnte EU-Kommissarin Neelie Kroes melden, die zuvor noch mit Microsoft-Chef Steve Ballmer verhandelt hatte. Kroes hofft nunmehr, dass dieses „dunkle Kapitel“ nunmehr endlich vorbei sei. Die EU-Wettbewerbsbehörde hatte Microsoft im Jahr 2004 mit einer Rekordbuße in Höhe von 497 Mio. Dollar belegt, wobei diese Entscheidung erst vor kurzem nochmals bestätigt wurde. Zudem wurde Microsoft dazu angehalten, sein Betriebssystem stärker für den Wettbewerb zu öffnen.

Microsoft wird im Rahmen des „No Patent Agreements“ künftig Firmen eine Lizenz für vollständige und akkurate technische Informationen gewähren, die Firmen dabei helfen soll, Software besser in das Microsoft Betriebssystem Windows zu integrieren. Hierfür erhebt Microsoft eine Einmalgebühr in Höhe von 10.000 Euro bzw. 14.310 US-Dollar, wobei das Lizenzabkommen aber keine Patente im Zusammenhang mit Microsoft-Technologie umfasst. Die Richtigkeit und Vollständigkeit der entsprechenden Interoperabilitätsinfos soll zudem vor Gericht einklagbar sein, heißt es.

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