Microsoft erneut im Visier der EU wegen Internet-Browser

EU-Kommission

Dienstag, 17. Juli 2012 16:36
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BRÜSSEL (IT-Times) - Hält sich Microsoft nicht an die EU-Auflagen? Der US-Softwaregigant soll seinen EU-Nutzern einen Auswahlbildschirm für die freie Browser-Wahl bereitstellen - tut dies offenbar aber seit einiger Zeit nicht mehr.

Die Europäische Kommission gab heute in einer Pressemitteilung bekannt, dass man ein Verfahren gegen den Softwarekonzern Microsoft eingeleitet habe. Ziel sei es herauszufinden, ob Microsoft gegen die Auflagen von 2009 verstoßen habe, nach denen man Nutzern die Wahl des bevorzugten Web-Browsers ermöglichen müsse. Microsoft habe es mit dem Windows 7 Service Pack 1, das im Februar 2011 präsentiert wurde, nicht eingerichtet, den Auswahlbildschirm, der weitere Browser als Alternative zeigt, einzuführen. So konnten seitdem Millionen Windows-Nutzer in der EU den Auswahlschirm nicht sehen. Microsoft selbst hatte im Dezember 2011 angegeben, gemäß den Verordnungen zu arbeiten. Kürzlich jedoch habe das Unternehmen bestätigt, dass der Auswahlbildschirm im genannten Zeitraum nicht angezeigt wurde.

Meldung gespeichert unter: Microsoft

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