Microsoft: einstweilige Verfügung verworfen

Freitag, 27. Juni 2003 15:11
Microsoft Logo (2014)

Im Streit um die Integration von Java in Windows kann der weltweit führende Softwarekonzern aus Redmond einen Etappensieg verbuchen. Demnach muss Microsoft (Nasdaq: MSFT, WKN: 870747) nicht sofort, wie von Sun Microsystems in einer einstweiligen Verfügung angestrebt, die Software Java in das Betriebssystem Windows integrieren. Gleichzeitig sah es das Gericht nicht erwiesen, dass Sun dadurch maßgeblicher Schaden durch die Nicht-Integration der Java-Software entstehen würde.

Somit verwarf ein US-Berufungsgericht im US-Bundesstaat Virginia eine einstweilige Anordnung des Richters J. Frederick Motz vom vergangenen Dezember, wonach Microsoft umgehend für die Integration von Java in das Microsoft-Betriebssystem sorgen müsse. Laut Angaben des Berufungsgerichts in Richmond habe Sun nicht nachhaltig darlegen können, warum dem Unternehmen durch die unterbleibende Integration von Java in Windows ein erheblicher Schaden entstehen würde. Allerdings erkannte der Richter in einem Punkt Sun Recht zu. So habe Microsoft dennoch die getroffenen Vereinbarungen mit Sun verletzt.

Meldung gespeichert unter: Java

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