Micron schreibt weiter rote Zahlen - Preise für NAND-Flashspeicher bleiben unter Druck

Donnerstag, 21. Juni 2012 11:17
Micron Technology Unternehmenslogo

BOISE (IT-Times) - Der US-Halbleiter- und DRAM-Hersteller Micron Technology hat im vergangenen dritten Fiskalquartal 2012 im vierten Quartal in Folge einen Verlust ausgewiesen, nachdem sich die Preise für Speicherchips weiter rückläufig entwickelten.

Für das vergangene Maiquartal meldet Micron einen Umsatzanstieg um 1,5 Prozent auf 2,17 Mrd. US-Dollar. Die Umsatzerlöse mit DRAM-Chips zogen um 20 Prozent an. Zwar konnte Micron 40 Prozent mehr NAND-Flashprodukte im jüngsten Quartal verkaufen, dieses Wachstum wurde allerdings vom Preisverfall wieder aufgezerrt. Der Nettoverlust summierte sich dabei auf 320 Mio. US-Dollar oder 32 US-Cent je Aktie, nach einem Profit von 75 Mio. Dollar oder sieben US-Cent je Aktie im Jahr vorher. Analysten hatten im Vorfeld zwar nur mit Einnahmen von 1,99 Mrd. Dollar, aber auch nur mit einem Nettoverlust von 20 US-Cent je Aktie gerechnet.

Wie es bei Micron Technology (Nasdaq: MU, WKN: 869020) heißt, hat sich der NAND-Flashspeichermarkt im dritten Fiskalquartal signifikant abgeschwächt. Auch im Juni setzte sich der Preisverfall leichter fort, wie DigiTimes mit Verweis auf die DRAMeXchange berichtet. Demnach fielen die NAND-Kontraktpreis in der ersten Junihälfte um weitere 2,5 Prozent. Hintergrund seien eine schleppende Nachfrage nach Speicherkarten du USB-Sticks, heißt es.

Meldung gespeichert unter: Micron Technology

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