Metabox stellt Insolvenzantrag

Dienstag, 22. Mai 2001 16:54

Mit der Met@Box AG (WKN: 692120<MBX.ETR>) hat ein weiterer skandalumwitterter High-Fligher des Neuen Marktes sein vorläufiges Ende gefunden. Der Hersteller von Set-Top Boxen aus Hildesheim gab heute Nachmittag in einer Ad-Hoc-Mitteilung bekannt, dass es beim Amtsgericht Hildesheim die Eröffnung eines Insolvenzverfahren beantragt hat. Es ist Zahlungsunfähig. Dennoch hofft die Gesellschaft auf eine mögliche Reorganisation durch einen Insolvenzplan, den der vorläufige Insolvenzverwalter mit dem Unternehmen erarbeiten soll.

Met@Box hatte im vergangenen Sommer Schlagzeilen gemacht, als die Aktien nach der Meldung zahlreicher großer Aufträge um mehr als 100 Prozent in die Höhe schoss. Die Aufträge zur Herstellung der Set-Top-Boxen erwiesen sich jedoch als unrichtig. Daraufhin setzte die Aktien im September zu einem Sturzflug an, von dem sie sich nicht wieder erholte. Bereits die letzten Quartalszahlen offenbarten eine sehr angespannte Finanzlage. Bei der Veröffentlichung der Zahlen am 30. April wehrte sich jedoch das Unternehmen gegen die Aussage kurz vor der Insolvenz zu stehen.

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