Medion muss kämpfen

Donnerstag, 17. März 2005 11:11

ESSEN - Wie heute bekannt gegeben wurde, erwirtschaftete der PC- und Elektronikanbieter Medion (WKN: 660500<MDN.FSE>) im Geschäftsjahr 2004 einen Umsatz von 2,624 Mrd. Euro, nach 2,924 Mrd. Euro in 2003. Aufgrund des niedrigeren Umsatzes lag das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) bei 90,1 Mio. Euro. Zeitgleich ging der Konzernüberschuss ging von 103,1 Mio. Euro im Vorjahr auf nunmehr 50,7 Mio. Euro zurück. Das Ergebnis pro Aktie sank von 2,13 Euro auf 1,05 Euro. Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug 65 Mio. Euro nach 75,3 Mio. Euro im Vorjahr. Jedoch konnte das Eigenkapital im Geschäftsjahr 2004 von 439,1 Mio. Euro im Vorjahr auf 456,0 Mio. Euro in 2004 gesteigert werden. Im Hinblick auf die schwachen Ergebnisse sei für 2004 die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 55 Cent angesetzt. Im Vorjahr hatte selbige sich noch auf 70 Cent pro Aktie belaufen.

Nach dem deutlichen Umsatzrückgang im vergangenen Jahr muss Medion auch im ersten Quartal des neuen Jahres mit Problemen kämpfen. Der Umsatz werde voraussichtlich 19 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres liegen, teilte das Unternehmen weiter mit. Zwar habe Medion in den ersten Monaten des Jahres 2005 insbesondere im Bereich digitale mobile Produkte sowie Flachbildfernseher erfreuliche Verkaufserfolge erzielt, insgesamt sei im laufenden Jahr aus heutiger Sicht eine durchgreifende Belebung des Konsumklimas jedoch nicht zu erwarten. (nab/rem)

© IT-Times 2016. Alle Rechte vorbehalten.

Unternehmen / Branche folgen
Unsere Nachrichten auf Ihrer Website

Sie haben die Möglichkeit, mit unserem Webmaster-Nachrichten-Tool die Nachrichten von IT-Times.de kostenlos auf Ihrer Internetseite einzubauen.

Zugeschnitten auf Ihre Branche bzw. Ihr Interesse.

Unternehmen / Branche folgen
Unsere Nachrichten auf Ihrer Website

Sie haben die Möglichkeit, mit unserem Webmaster-Nachrichten-Tool die Nachrichten von IT-Times.de kostenlos auf Ihrer Internetseite einzubauen.

Zugeschnitten auf Ihre Branche bzw. Ihr Interesse.

Folgen Sie IT-Times auf ...