Liegt Qimondas Zukunft in Bayern?

Freitag, 3. April 2009 10:07

MÜNCHEN - Bayern könnte sich von der insolventen Qimonda AG (WKN: A0KEAT) die besten Stückchen sichern. Wie das <img alt="undefined" src="fileadmin/img/icons/external_link_new_window.gif"></img>Handelsblatt unter Berufung auf Regierungskreise berichtet, habe Bayern ein Interesse an dem Forschungsbereich des Unternehmens geäußert.

So wolle der Freistaat Bayern die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten von Qimonda von Dresden nach München holen. Der Hauptsitz Qimondas befindet sich in München, auch die Produktentwicklung wird hier ebenfalls durchgeführt. Allerdings befindet sich derzeit die Technologieentwicklung in den Händen der Dresdner Ingenieure. Nun könnte also auch dieser Forschungsbereich nach München gebracht werden.

Insolvenzverwalter Michael Jaffé soll prüfen, ob diese Möglichkeit in Bayern eine Zukunftschance hätte. Falls es eine Zukunft für den Forschungs- und Entwicklungsbereich in Bayern geben sollte, wäre eine Unterstützung seitens der Politik möglich. Schon lange war von den Technologien des Chipherstellers Qimonda geschwärmt worden. Da eine Produktion der Chips in Deutschland offensichtlich nicht profitabel ist, könnte das Unternehmen allerdings die Technologien an andere, profitablere Halbleiterhersteller liefern. Ein ähnliches Konzept scheint derzeit dem Freistaat Bayern vorzuschweben.

Meldung gespeichert unter: Qimonda

© IT-Times 2016. Alle Rechte vorbehalten.

Unternehmen / Branche folgen
Unsere Nachrichten auf Ihrer Website

Sie haben die Möglichkeit, mit unserem Webmaster-Nachrichten-Tool die Nachrichten von IT-Times.de kostenlos auf Ihrer Internetseite einzubauen.

Zugeschnitten auf Ihre Branche bzw. Ihr Interesse.

Unternehmen / Branche folgen
Unsere Nachrichten auf Ihrer Website

Sie haben die Möglichkeit, mit unserem Webmaster-Nachrichten-Tool die Nachrichten von IT-Times.de kostenlos auf Ihrer Internetseite einzubauen.

Zugeschnitten auf Ihre Branche bzw. Ihr Interesse.

Folgen Sie IT-Times auf ...