Liberty setzt Einkaufstour fort

Montag, 25. Juni 2001 09:12

Liberty Media Corp. (NYSE: LMG.A<lmg.a.nyse>, WKN: 919634<LBYA.FSE>): Liberty Media plant zusammen mit UPC den Kauf der Kabelnetze der Deutschen Bank, so der Spiegel in seiner neuesten Ausgabe. Für ca. 2,3 Mrd. DM wollen die US-amerikanischen Unternehmen die Servicegesellschaft Tele-Columbus, die über das Kabelnetz Zugang zu 2,2 Mio. Haushalten hat, von der Deutschen Bank übernehmen. Bereits in der letzten Woche einigte Liberty sich mit der Deutschen Telekom über den Kauf von sechs Kabelnetzen, so dass sich nun eine Fortsetzung der Einkaufstour in Deutschland abzeichnet. </lmg.a.nyse>

Neben Liberty scheinen sich jedoch auch die britische Investorengruppe NTL und Callahan aus den USA für Tele-Columbus zu interessieren. Für die Interessenten, die bislang nur Kabelnetze erworben haben und denen häufig der Zugang zum Endkunden fehlt, wäre Tele-Columbus immens wichtig. Das Unternehmen hat zur Zeit ein Kabelnetz, an das 2,2 Mio. Haushalte angeschlossen sind.

Unter den deutschen Fernsehsendern werden bereits Befürchtungen wach, dass Liberty Media die Kabelnetze zur Ausstrahlung eigener Programme nutzen wird. Seitens der Politik gäbe es jedoch bisher keine "Schützenhilfe", so der bayerische Staatsminister Erwin Huber in einem Bericht des "Focus". Er sagte, man habe seit Jahren auf den Ausbau der Kabelnetze gewartet und jetzt wo diese liberalisiert würden, könne man den Unternehmen nicht gleich wieder Fesseln anlegen.

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