Lenovo: Umsatzrückgang im vierten Quartal

Mittwoch, 8. Juni 2005 11:37

HONGKONG - Lenovo Group Ltd. (Nasdaq: LNVGY<LNVGY.NOO>, WKN: 894983<LHL.FSE>), ein führender chinesischer PC-Hersteller, gab heute die Ergebnisse für das vierte Quartal 2004 bekannt. Es wurde ein Umsatz von 4,71 Mrd. HongKong-Dollar (HK) ausgewiesen, eine Verringerung von 6,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert von 5,03 Mrd. HK. Der Nettogewinn sank um zwölf Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 166 Mio. HK (21 Mio. US-Dollar). Anfang des Jahres wurde noch mit einer Zunahme der PC-Verkäufe von 5,7 Prozent auf 199 Mio. Einheiten und einem dementsprechenden Umsatzanstieg gerechnet.

Laut Angaben des Vorstands sei das schlechtere Ergebnis durch hohe Aufwendungen für den Kauf der PC-Sparte von International Business Machines Corp. (IBM) im vergangen Monat bedingt. Zudem habe das Unternehmen Marktanteile an Dell Inc. in China verloren. Mit diesem Hintergrund geriet auch der Vorstandsvorsitzende Yang Yuanging in die Kritik. Die Akquisition des PC-Geschäfsfeldes von IBM für 1,25 Mrd. Dollar, die die Marktposition von Lenovo in China stärken soll, wird von einigen Analysten als unnötig und riskant angesehen. Unter anderem auf Grund dieses Geschäftsvorgangs wurde Yang Anfang Mai von Stephen Ward als Vorsitzender abgelöst.

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