Kryptowährungen in China außer Kontrolle: Chaos bei Bitcoin, Ether, Litecoin, Ripple und Co. vorprogrammiert?

Kryptowährung (digitale Währung): ICOs

Mittwoch, 13. September 2017 12:31

BEIJING (IT-Times) - Erst gestern hatte der Vorstandsvorsitzende der US-amerikanischen Großbank JPMorgan Chase & Co. die digitale Währung Bitcoin als „Betrug“ bezeichnet. Heute fallen die Kurse von Kryptowährungen auf breiter Front.

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Was ist zwischenzeitlich Neues passiert? Eigentlich nichts. Die Regierung in China hatte in der letzten Woche die Neuausgabe von digitalen Währungen, sogenannter Initial Coin Offerings (ICOs), die auf Token basieren, untersagt.

Sie befürchtet offensichtlich Spekulationsblasen in einem nicht regulierten Markt, der zudem immer größer wird, da sich die beliebtesten digitalen Währungen in ihren Kursen allein in diesem Jahr vervielfacht hatten.

Der Markt für Kryptowährungen ist vergleichsweise neu und vom Volumen her gesehen noch sehr klein. Die Kurse können somit leicht von großen Adressen manipuliert werden.

Auch könnten Regierungen auf die Idee kommen, eigene Tokens herauszubringen und die Ausgabe von weiteren digitalen Parallel-Währungen untersagen.

Die Unsicherheit führte nun offenbar zu einem Chaos bei Startups in China  die sich mit diesem Thema beschäftigen und damit frische Mittel einsammeln wollten. Und davon gibt es viele Unternehmen, auch welche mit zwielichtigem Hintergrund.

Einige Unternehmen mussten bereits ihre generierten Coins zurücknehmen und Investments an die Käufer zurückzahlen oder haben den Tausch in Bitcoins angeboten – ein Durcheinander, bedenkt man, dass die bekannten Kryptowährungen Bitcoin, Bitcoin Cash, Ethereum, Litecoin und Ripple bereits deutlich Federn lassen mussten und von ihren Rekordkursen weit entfernt sind.

Meldung gespeichert unter: Kryptowährung (digitale Währung, virtuelle Währung)

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